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Shorrttrack bei Olympia
Wieder ein Sturz! Seidel scheitert im Halbfinale

Olympia 2018: Wieder ein Sturz! Anna Seidel scheitert im Halbfinale
Anna Seidel sitzt nach dem Sturz enttäuscht an der Bande. FOTO: afp
Pyeongchang. Shorttrackerin Anna Seidel ist am Samstag bei den Olympischen Winterspielen im Halbfinale über 1500 Meter durch einen Sturz ausgeschieden. Zuvor hatte die Dresdnerin im Viertelfinale etwas Glück, denn nach einer Kollision mit Jessica Kooreman kam sie zu Fall.

"Mein Laufanzug wurde von Mal zu Mal nasser. Es reicht jetzt auch erst einmal", sagte Seidel: "Für den ersten Sturz konnte ich überhaupt nichts. Beim zweiten Mal bin ich überfragt. Ich hatte viel Schräglage, die Schiene ist einfach weggegangen. Sie ist mir so stark in die Schiene gelaufen, dass ich keine Chance mehr hatte", erklärte Seidel."

Die Jury sah eine Behinderung vonseiten der US-Amerikanerin und hievte Seidel in die nächste Runde. Dort war für die 19-Jährige dann durch das Missgeschick ohne äußere Einwirkung Endstation.

Ihre Vereinsgefährtin Bianca Walter war schon im Vorlauf als Fünfte ausgeschieden. "Es ist nicht meine Strecke. Ich freu mich jetzt auf die 1000 Meter. Bis fünf Runden lag ich auf Position zwei, doch dann wurden die Beine fest", sagte die Dresdnerin. "Es war gigantisch, vor dieser begeisternden Kulisse von 12.000 Fans zu laufen", schwärmte sie dennoch.

Die Fans hatten dann auch etwas zu feiern: Choi Minjeong bescherte Südkorea das zweite Gold im Shorttrack. Die siebenmalige Weltmeisterin setzte sich im Finale nach einer überlegenen Vorstellung vor Li Jinyu (China) und Kim Boutin (Kanada) durch, die bereits im 500-m-Sprint Bronze geholt hatte. Vor Choi hatte bei den Männern Lim Hyojun über 1500 m für Südkorea gesiegt.

Jorien ter Mors (Niederlande), Goldmedaillengewinnerin im 1000-m-Eisschnelllauf, konnte keine weitere Medaille gewinnen und wurde Fünfte.

(dpa)
 
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