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Nordkoreaner sorgen für Stimmung
Shorttrackerin Anna Seidel im Viertelfinale über 500 Meter

Pyeongchang 2018: Shorttrackerin Anna Seidel im Viertelfinale über 500 Meter
Anna Seidel beim Vorlauf über 500 Meter. FOTO: dpa, nic
Pyeongchang. Die Dresdner Shorttrackerin Anna Seidel hat einen erfolgreichen Auftakt bei den Olympischen Winterspielen gefeiert. Im Vorlauf über 500 Meter erreichte die 19-Jährige am Samstag als Zweitplatzierte hinter der Weltcup-Führenden Marianne St. Gelais aus Kanada (43,437 Sekunden) das Viertelfinale, das am Dienstag ausgetragen wird.

"Ich bin zufrieden, es hat sich gelohnt, dass ich nicht bei der Eröffnung dabei war", sagte Seidel und fügte hinzu: "Meine Konzentration liegt aber weiter auf den beiden längeren Strecken." Die 19-Jährige, die schon vor vier Jahren in Sotschi als jüngste deutsche Olympia-Teilnehmerin dabei war, schaltete unter anderen die Niederländerin Lara von Ruijnen aus.

Nicht mehr im Rennen ist Seidels Vereinsgefährtin Bianca Walter, die in der Gangneung Arena als Dritte ihres Laufes scheiterte. Sie musste der Russin Sofia Proswirnowa und Yara von Kerkhof aus den Niederlanden den Vortritt lassen. "Ich fand es toll, überhaupt dabei zu sein und habe meine Olympia-Premiere genossen", meinte Walter.

Für die meiste Stimmung in der mit 11 000 Zuschauern nicht ganz voll besetzten Arena sorgten überraschend die Nordkoreaner. Ein Block von rund einhundert, in roten Jacken gekleideten Fans, feuerte dabei die koreanischen Kurzbahn-Eissprinter aus Nord und Süd gleichermaßen mit zwei verschiedenen Flaggen an - der nordkoreanischen und den Fahne der koreanischen Halbinsel, wie sie am Freitag bei der Eröffnung zum Einmarsch des Teams zu sehen war.

(dpa)
 
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