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Russischer Olympiasieger
Subkow nennt Doping-Anschuldigungen "Verleumdung"

Doping in Russland: Subkow weist Bericht der New York Times zurück
Alexander Subkow weist die Doping-Anschuldigungen zurück. FOTO: ap
Moskau. Die russischen Olympiasieger Alexander Subkow und Alexander Legkow haben die Einnahme verbotener Substanzen dementiert.

"Das ist eine absolute Verleumdung der Sportler der russischen Nationalmannschaft und auch von mir", sagte Subkow, der 2014 in Sotschi im Vierer- und Zweierbob Gold gewann, der russischen Zeitung "Sport Express".

Auch Langlauf-Olympiasieger Legkow sieht die Dopingvorwürfe gelassen, die in einem Bericht der "New York Times" detailliert vom ehemaligen Chef des russischen Doping-Kontrolllabors, Grigori Rodschenkow, geschildert wurden.

"Ich bin zu 300 Millionen Prozent ruhig. Rufen Sie meine Trainer an und fragen Sie, wie wir in jenem Jahr trainiert haben", sagte Legkow. "Wo sitzt Rodschenkow, in Miami, in Los Angeles? Es ist sehr leicht, so etwas zu sagen, wenn du weit weg bist."

Auch Subkow ist sich keiner Schuld bewusst. "Ich gab Dopingproben vielfach sowohl an die Rusada als auch an die Wada ab. Ich nahm an fünf Olympischen Spielen teil und gewann auf drei von ihnen Medaillen", sagte er. "Und jetzt versucht plötzlich jemand mir etwas unterzuschieben. Ich verstehe nicht, warum."

(dpa)

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