Die Olympischen Winterspiele in Vancouver brachten eine Menge strahlende Sieger mit sich. Wir zeigen Ihnen die Stars der Winterspiele.
Maria Riesch schlug gleich doppelt zu: Mit Siegen in der Super-Kombination und im Slalom reihte sich die 25-Jährige in den elitären Kreis der deutschen Doppel-Olympiasiegerinnen im alpinen Bereich ein.
Für einen Paukenschlag sorgte Viktoria Rebensburg: Das DSV-Küken erwischte im zweiten Durchgang einen Traumlauf und fuhr im Riesenslalom quasi aus dem Nichts zu Gold.
Gold im Zweier-, Silber im Viererbob: Andre Lange tritt nach insgesamt vier Goldplaketten und einmal Silber als erfolgreichster olympischer Bobfahrer ab.
Im Eis-Oval räumte Stephanie Beckert ab. Enormes Stehvermögen in der Schlussrunde bescherte der Erfurterin Gold in der Team-Verfolgung sowie Silber über 3000 und 5000 Meter.
Golden Girl mit großem Herz: Erst lief Magdalena Neuner zu Gold in Verfolgung und Massenstart sowie zu Silber im Sprint, dann verzichtete sie auf den Staffelstart und weiteres Edelmetall zugunsten ihrer Teamkollegen Martina Beck.
Fünf Starts, fünf Medaillen: Langläuferin Marit Björgen reist bei drei Goldmedaillen, einer Silber- und einer Bronzemedaille mit dem wohl meisten Übergepäck nach Norwegen zurück.
Björgens männliches Pendant Petter Northug konnte das Wunschdenken seiner Landsleute von sechs Goldmedaillen nicht ganz erfüllen. Dennoch verlässt der 24-Jährige Vancouver bei zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze als einer der Sieger.
Marcus Hellner hat seine beiden Langlauf-Olympiasiege auch starken Landsleuten zu verdanken: Über 30 Kilometer hielt Johan Olsson bis kurz vor dem Ziel das Tempo hoch, in der Staffel ragten auch drei Teamkollegen hervor.
Auch bei den männlichen Biathleten lag Skandinavien vorn: Emil Hegle Svendsen (Norwegen) konnte zwei Gold- und eine Silbermedaille für sich verbuchen.
Ob mit oder ohne Wunderbindung: Der Schweizer Simon Ammann drückte der Skisprung-Konkurrenz mit eindrucksvollen Einzelsiegen von Normal- und Großschanze seinen Stempel auf.
Gold über 3000 Meter, Gold über 5000 Meter. Keine Überraschung, war Kufenflitzerin Martina Sablikova doch hoch favorisiert. Mit dem dritten Rang über 1500 Meter aber verblüffte das tschechische Langstrecken-Ass die Fachwelt komplett.
Pünktlich zu den Olympischen Spielen war Bode Miller dann doch wieder da. Der zweimalige Gesamtweltcupsieger sicherte sich mit Gold in der Super-Kombination, Silber im Super-G und Bronze in der Abfahrt einen kompletten Medaillensatz.
Einen kompletten Medaillensatz nimmt auch der Norweger Aksel Lund Svindal aus Vancouver mit. Niemand konnte den 27-Jährigen im Super-G schlagen. Hinzu kommt ein zweiter Platz in der Abfahrt und Bronze im Riesenslalom.
Die Südkoreanerin Kim Yu-Na stahl im Damen-Eiskunstlaufwettbewerb allen die Show. Nach einer zauberhaften Kür hieß es am Ende mit 228,56 Punkten Weltrekord und Gold für die 19-Jährige. Ein Bestmarke für die Ewigkeit?
Fast unbemerkt mauserte sich Wang Meng zu einer der erfolgreichsten Athletin der Spiele. Im Shorttrack stand die Chinesin dreimal auf der höchsten Stufe des Treppchens.
Bei den Männern standen die Shorttrackwettbewerbe ganz im Zeichen vom Südkoreaner Jung-Su Lee. Die Einzel über 1000 und 1500 Meter entschied der 20-Jährige für sich, in der Staffel war nur Gastgeber Kanada schneller.
Die letzte Medaille war für den Gastgeber auch die Wichtigste: Dank Sidney Crosby ringt Kanada die USA in der Verlängerung nieder und gewinnt Gold. Doch auch die Eishockey-Frauen und die Curler durften nach ihren Finals ihre Nationalhymne hören, die Curlerinnen gewannen immerhin Silber.