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Olympia 2010: Fünf wichtige Fragen, fünf richtige Antworten...
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Wie war die Stimmung?
In Vancouver: super, auch am Abend und vor allem, wenn Eishockey gespielt wurde. Aber eben nicht nur. In Whistler: gut, aber irgendwann gehen in jedem Bergdorf die Lichter aus - und die große Stadt war einfach zu weit weg. Insgesamt: Die Kanadier ließen sich ihre gute Laune und ihre Freundlichkeit durch nichts und niemanden verderben. Als Gastgeber die Note "sehr gut".
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Gab es Probleme mit der Sicherheit?
Offenbar nicht. 15.000 Soldaten, Polizisten und Mitarbeiter privater Sicherheitsfirmen waren präsent, aber nicht aufdringlich. In Vancouver ging es ziemlich entspannt zu. Nur die Athleten fanden die strenge Überwachung im Zielraum gar nicht gut.
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Was haben die Organisatoren falsch gemacht?
Olympische Spiele sind eine komplexe Veranstaltung, bei der viel schiefgehen kann. Es gab Pannen beim Transport mit Bussen. Am Cypress Mountain, wo wegen des anhaltenden Regens tonnenweise Schnee herangefahren und eingeflogen wurde, mussten 28.000 schon verkaufte Eintrittskarten zurückgenommen werden. Ansonsten? Saubere Arbeit. Für das schlechte Wetter kann keiner was.
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Waren alle Medaillengewinner sauber?
Wer kann das schon mit Sicherheit sagen? Die Bilanz des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) fällt positiv aus, weil niemand positiv getestet wurde. Die genommenen Proben werden auch in acht Jahren noch getestet werden können. Nicht auszuschließen, dass dann der eine oder andere Gold, Silber oder Bronze wieder verliert.
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Was kann München 2018 von Vancouver 2010 lernen?
Erst mal wenig. Die Entscheidung fällt am 6. Juli 2011. Grundsätzlich: Locker bleiben, selbst bei Patzern. Stimmung wie beim "Sommermärchen 2006" geht auch im Winter.