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Krankheitswelle in Pyeongchang
Norovirus-Fälle auf 139 gestiegen

Olympia 2018: Fälle der Norovirus-Infizierungen auf 139 gestiegen
Ein Mann desinfiziert seine Hände am Eingang eines Mediencafes in Pyeongchang. FOTO: dpa, pch; jbu
Pyeongchang. Die Ausbreitung des Norovirus im Umfeld der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang verlangsamt sich. Nachdem am Donnerstag noch 42 neue Fälle verzeichnet worden waren, meldete das Organisationskomitee POCOG am Samstagmorgen für den Freitag nur noch elf neue Ansteckungsfälle.

Damit stieg die Zahl der im Februar registrierten Infizierungen auf 139. Die Organisatoren gaben in ihrer jüngsten Mitteilung weiterhin Empfehlungen für erhöhte Desinfektionsmaßnahmen. Sportler sind anscheinend weiterhin nicht infiziert. Von den elf neuen Fällen betreffen sieben Sicherheitskräfte.

Das Norovirus verursacht neben anderen Symptomen Erbrechen und Magenkrämpfe und ist hoch ansteckend. Die Organisatoren in Pyeongchang versuchen alles, um eine Ausbreitung auf die Athleten zu verhindern.

Bei der Leichtathletik-WM in London im vergangenen Sommer hatten sich Athleten aus mehreren Ländern mit dem Virus angesteckt, einige von ihnen konnten am Ende nicht mehr an den Wettkämpfen teilnehmen.

(sid)
 
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