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Langlauf bei Olympia
Björgen verpasst Rekord-Gold - Kläbo wieder ganz oben

USA gewinnt Team-Sprint im Schluss-Sprint
USA gewinnt Team-Sprint im Schluss-Sprint FOTO: afp
Pyeongchang. Die norwegische Skilangläuferin Marit Björgen hat vorerst ihre achte Goldmedaille bei Olympia verpasst und liegt damit weiter auf dem dritten Platz der erfolgreichsten Sportler in der Geschichte der Winterspiele.

Die Norwegerin belegte am Mittwoch in Pyeongchang zusammen mit Maiken Caspersen Falla den dritten Platz im Teamsprint. Gold ging an Kikkan Randall und Jessica Diggins, die für die erste Langlauf-Medaille der USA sorgten. Silber gewannen die Schwedinnen Charlotte Kalla und Stina Larsson.

Für Björgen war es aber ihre 14. Olympia-Medaille, mehr hat kein Wintersportler je geholt. Das deutsche Langlauf-Duo Nicole Fessel und Sandra Ringwald landete dagegen abgeschlagen auf dem zehnten Platz.

Fessel hatte die bisherigen Rennen in Pyeongchang wegen gesundheitlicher Probleme verpasst und tat sich sichtlich schwer. "Ich wollte es einfach versuchen, aber es geht nicht", sagte die 34-Jährige schon nach dem Halbfinale. Ringwald, die im Wechsel mit der Allgäuerin lief, musste in ihren drei Runden stets gegen den Rückstand anlaufen, den ihre Teamkollegin kassierte.

Der Teamsprint gehört zum vierten Mal zum olympischen Programm, bislang war ein fünfter Platz das schlechteste deutsche Ergebnis gewesen. 2010 hatten Evi Sachenbacher-Stehle und Claudia Nystad sogar Gold geholt, vor vier Jahren in Sotschi verpassten Steffi Böhler und die heutige Biathletin Denise Herrmann als Vierte nur knapp eine Medaille.

Kläbo holt drittes Gold

Bei den Männern gewann Johannes Kläbo seine dritte Goldmedaille in Pyeonchang. Im Teamsprint setzte sich der Jungstar gemeinsam mit seinem Teamkollegen Martin Johnsrud Sundby sicher durch und ist damit nach dem französischen Biathleten Martin Fourcade der zweite Dreifachsieger der Winterspiele.

Norwegen gewann vor den Olympischen Athleten aus Russland und Frankreich. Das deutsche Duo Sebastian Eisenlauer und Thomas Bing hielt sich lange Zeit gut, musste sich am Ende jedoch mit dem zehnten und letzten Platz begnügen.

(dpa/sid)
 
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