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Trotz Medaillenregens
Skisprung-Trainer Werner Schuster lässt eigene Zukunft offen

Olympia 2018: Skisprung-Trainer Werner Schuster lässt Zukunft offen
Entscheidet erst nächstes Jahr über seine Zukunft: Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster. FOTO: dpa, hpl jbu
Pyeongchang. Nach dem Silber-Coup von Pyeongchang hat Bundestrainer Werner Schuster offen gelassen, ob er die deutschen Skispringer auch noch bei Olympia 2022 in Peking betreuen wird.

"Stand heute ist es schon sehr weit weg. Ich bin zehn Jahre im Amt. In der jetzigen Situation kann ich das nicht seriös beantworten", sagte Schuster am Montag nach dem Gewinn der Silbermedaille im Teamwettbewerb. "Ich arbeite wirklich intensiv, und stecke total viel Energie rein. Das muss man sich wirklich gut überlegen, wie das weitergeht", sagte der 48 Jahre alte Österreicher. Schuster hat noch einen Vertrag bis 2019.

"Wir sind ja eigentlich Verrückte", sagte Schuster. "Wir sind bald 50, wir haben Familie und reisen 200 Tage durch die Welt. Das hat sicherlich irgendwann auch ein Ablaufdatum. Wie gesagt: Ich weiß es noch nicht, wie es weitergeht." Er plane mindestens noch bis nächstes Jahr - "alles weitere kann ich mit dem heutigen Tag nicht beantworten."

DSV-Adler bejubeln Team-Silber FOTO: dpa, hpl jbu

Erstmals in der Schuster-Ära gab es für die DSV-Adler beim gleichen Großereignis mindestens eine Medaille im Einzel und eine im Team. "Es ist verdient und ich freue mich riesig. Wir haben absolut unsere Ziele nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen", erklärte der Trainer.

(dpa)
 
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