Franz Beckenbauer und Katarina Witt haben im südafrikanischen Durban die Abschlusspräsentation der Münchner Olympia-Bewerbung für die Winterspiele 2018 begleitet - und zeigten sich dabei bestens gelaunt.
Am Tag der Entscheidung (6. Juli) machte München beim Schlussakkord der Vergabe den Anfang, stellte noch einmal das Konzept der Spiele vor. Als Trumpf fungierte dabei "Kaiser" Franz Beckenbauer.
Genau vor elf Jahren hatte Beckenbauer die Fußball-WM nach Deutschland geholt. Bei der Präsentation vor dem Internationalen Olympischen Komitee in der südafrikanischen Metropole setzte München auf ur-bayerische Tradition: Willy Rehm trat in Lederhosen auf das Podest. Ein Vorgeschmack auf das, was die internationale Sportelite in München erwarten wird.
Katarina Witt ist seit Monaten unterwegs, um München den Zuschlag für die Spiele zu besorgen. Die ehemalige Weltklasse-Eiskunstläuferin muss immer wieder die Vorzüge der deutschen Stadt im Süden des Landes erklären.
Der Münchner Bewerbungschef Bernhard Schwank hielt in Durban ebenfalls seine Abschlussrede.
Hofiert wurde das Bewerbungskomitee von Bundespräsident Christian Wulff. Auch die Politik hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten für die Bewerbung Münchens stark gemacht.
Ski-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch sprach sich für die Vorzüge von Olympischen Winterspielen in ihrem Heimatland aus.
Und strahlte dabei - wie so oft - viel Glamour aus.
Münchens Oberbürgermeister Christian Ude gehörte ebenfalls zur deutschen Delegation.
Neben München sind Annecy in Frankreich und Pyeongchang in Südkorea Bewerber für die Spiele 2018. Die deutschen Vertreter hoffen darauf, dass sie am Ende den Zuschlag erhalten.