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Kostenbremse
Tokio plant Auslagerung von Olympia-Stätten für 2020

Tokio. Wegen zu hoher Kosten für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio werden möglicherweise weitere Wettkämpfe aus der japanischen Metropole ausgelagert. Wie japanische Medien am Mittwoch berichteten, will ein mit der Kostenüberprüfung beauftragtes Gremium der Stadt vorschlagen, die Pläne für drei Austragungsorte drastisch zu ändern. Statt wie geplant für 49,1 Milliarden Yen (435 Millionen Euro) eine neue Anlage für die Ruder- und Kanuwettbewerbe in Tokio zu bauen, könnten diese in einer bestehenden Anlage außerhalb der Hauptstadt stattfinden. Im Gespräch ist die 440 Kilometer nordöstlich von Tokio gelegene Stadt Tome. Die geplanten Änderungsvorschläge beträfen zudem eine Schwimmhalle, die 68,3 Milliarden Yen (606 Millionen Euro) kosten würde, und eine Volleyball-Arena (40,4 Mrd Yen/368 Millionen Euro). Das von Tokios neuer Gouverneurin Yuriko Koike eingesetzte Experten-Gremium legt seine Vorschläge am Donnerstag vor. Tokio hatte 2013 den Olympia-Zuschlag erhalten und kompakte Spiele versprochen. 28 der 31 Wettkampfstätten sollten innerhalb eines Radius von acht Kilometern um das Olympische Dorf liegen. Doch seither hat es bereits mehrere Änderungen gegeben.

 

(dpa)
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