Olympische Winterspiele: Vancouvers Taxifahrer klagen
zuletzt aktualisiert: 10.02.2010 - 10:10Vancouver (RPO). Die Taxifahrer sehen sich als die ersten Verlierer der Olympischen Spiele in Vancouver. Trotz der Ankunft zahlreicher Touristen sei das Geschäft viel schlechter als in den vergangenen Jahren, klagt Amrik Mahil, Chef eines der zwei großen Taxiunternehmen in der Olympiastadt. Die Einnahmen seien gegenüber dem Vorjahr um 45 Prozent zurückgegangen, sagte er.
Neben der Wirtschaftskrise hat Vancouvers Taxifahrer vor allem die Eröffnung der Canada Line getroffen. Der Nahverkehrszug, der im August 2009 seinen Betrieb aufnahm, verkehrt zwischen der Innenstadt und dem Vorort Richmond sowie dem Flughafen.
Für Ärger sorgen bei den Taxifahrern auch die Einschränkungen während der Spiele. In der Innenstadt von Vancouver sind auf allen großen Durchgangsstraßen Olympia-Sonderspuren eingerichtet worden, die von den "Cabbies" nicht genutzt werden dürfen. Darüber hinaus sind zahlreiche Straßen nach und in Downtown gesperrt.
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Quelle: SID/can
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