OLYMPIA 2010

Olympia: China will Wetter beeinflussen

zuletzt aktualisiert: 16.07.2008 - 08:58

Peking (RPO). Um eine verregnete Olympia-Eröffnungsfeier zu vermeiden, ziehen die Chinesen die Möglichkeit der künstlichen Beeinflussung des Wetters in Betracht. "Auch wenn es nur eine Hilfsmaßnahme ist, haben wir ernsthafte Vorbereitungen getroffen, um das Wetter künstlich beeinflussen zu können", sagt Chen Zhenlin von der Wetter-Behörde.

Seit 2003 arbeite man daran, den Regen zu reduzieren. Dies würde bereits bei Wolken funktionieren, die nur leichten Niederschlag produzieren, erklärt Zhenlin.

Eine Möglichkeit, Regen zu verhindern ist es, die Wolken zu impfen. China habe entsprechende Eingriffe mit Blick auf die bevorstehenden Olympischen Spiele angekündigt, berichtet die "Neue Zürcher Zeitung".

Bei dieser Methode würden ihnen Kondensationskerne wie Silberjodid oder Bleiiodidionen -- in der Landwirtschaft wird auch Ruß oder Staub verwendet -- injiziert. An diesen Partikeln bildet sich Wasser. Die Wolken wird also zum Kondensieren, zum Abregnen gezwungen. Sie lösen sich auf und bedrohen beispielsweise nicht mehr die Olympia-Eröffnungsfeier.

Die Erfindung des Wolkenimpfens geht in das Jahr 1946 zurück. "Damals begann eine Forschungsgruppe des amerika­nischen Großkonzerns General Electric zu experimentieren und brachte noch im selben Jahr erstmals eine künstliche Wolke zum Schneien", erklärt ein Sprecher des Deutschen Hygienemuseums, das zurzeit die Ausstellung "Das Wetter, der Mensch und sein Klima" beherbergt.

Bald habe sich General Electric aber aus dem Projekt zurückgezogen, um einer Klagewelle wegen Unwetterschäden zu entgehen. Das Museum sieht das Wolkenimpfen und damit auch den chinesischen Vorstoß kritisch und fragt: "Haben wir das notwendige Wissen, die Erfahrungen, die Institutionen, die dazu nötig wären? Neben der Aufgabe, das Wissen über den Klimawandel zu vermehren, geht es auch um den Umgang der Weltgesellschaft mit globalen Risiken, um den Einsatz und die Verteilung von Ressourcen, um Fragen der politischen und gesellschaftlichen Durchsetzbarkeit."



Kürzere Arbeitszeiten

Unzählige Unternehmen in der chinesischen Hauptstadt Peking müssen indes ab der kommenden Woche ihre Arbeitszeiten verkürzen. Damit soll vor Beginn der Olympischen Spielen Verkehr und damit die Umweltverschmutzung reduziert werden.

Wie "20 Minuten" berichtet, sollen staatliche Unternehmen nur noch zwischen 9 Uhr und 17 Uhr arbeiten und damit zwei Stunden weniger als üblich. Falls möglich sollen die Unternehmen ihren Mitarbeitern zudem erlauben, von zu Hause aus zu arbeiten.

Verkehr wird eingedämmt, U-Bahn-Netz ausgebaut

Darüber hinaus dürfen ab kommendem Sonntag nur die Hälfte der Autos in der Stadt fahren - einen Tag Fahrzeuge mit geraden Ziffern auf dem Nummernschild und den nächsten Tag die mit den ungeraden. Damit die Pekinger sich dennoch in der Stadt fortbewegen können, will die Stadt diese Woche drei neue U-Bahn-Linien in Betrieb nehmen.


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Quelle: sid

 
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Autor: anonym | 18.07.08 12:45 (1/2)
Wie heißt der chinesische Minister für Sport?
Mister Do Ping noch Fragen? Ich werde diese Anabolika-Veranstaltung total boykottieren!
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Autor: j.wegmann | 16.07.08 10:55 (2/2)
kaputtes land
das zeigt mal wieder, wie kaputt china ist! da steht uns noch was feines bevor...
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