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Düsseldorf
Platini gibt im Kampf um den Fifa-Chefsessel auf

Düsseldorf. Der für acht Jahre gesperrte Präsident der Europäischen Fußball-Union (Uefa), Michel Platini, zieht seine Kandidatur für die Wahl des Chefs des Weltverbandes (Fifa) am 26. Februar zurück. Das bestätigte der 60 Jahre alte Franzose der US-Nachrichtenagentur AP und der französischen Sportzeitung "L'Équipe". Platini hätte sich als Nachfolger für den ebenfalls für acht Jahre gesperrten Joseph Blatter ohnehin nur der Wahl stellen können, wenn er gegen seine Sperre vor dem Internationalen Sportgerichtshof (Cas) rechtzeitig erfolgreich gewesen wäre. Platini erklärte, dass diese Zeit nicht ausreiche. "Das Timing ist nicht gut für mich. Bye bye Fifa", sagte Platini.

Die Ethikhüter der Fifa hatten eine 2011 von Blatter bewilligte Zahlung von 1,8 Millionen Euro an Platini als Verstoß gegen die Ethikregeln gewertet und beide gesperrt. Gegen diese Strafe will Platini aber nach wie vor vor den Europäischen Gerichtshof ziehen.

(sid)
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