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Radprofi Rabottini gesteht Doping
"Ich weiß, was die Hölle ist"

Rom. Der italienische Radprofi Matteo Rabottini hat gestanden, das Blutdopingmittel Epo eingenommen zu haben. "Ein ehemaliger Radprofi aus Osteuropa hat mir das Epo für 300 Euro verkauft. Das war der Beginn meiner Hölle", berichtete der Giro-Etappensieger und Bergklassementgewinner von 2012 im Interview mit der Gazzetta dello Sport. "Ich habe niemanden mehr. In der Hölle, die ich erlebt habe, haben mich alle verlassen, inklusive meiner Eltern und meiner Lebensgefährtin", sagte der Radprofi. "Ich weiß, was die Hölle ist. Darum sage ich den jungen Radfahrern, sie sollen nicht meinen Fehler begehen", führte der 27-Jährige aus. Rabottini, der im August 2014 positiv auf Epo getestet worden war, wurde im vergangenen Mai für 21 Monate gesperrt. Drei Monate waren ihm erlassen worden. Die Sperre läuft damit bis zum 6. Mai 2016.
(sid)
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