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Radsport
Degenkolb hofft auf Frankfurt-Start

Frankfurt/Main. Radprofi John Degenkolb (Giant-Alpecin) hat die Hoffnung auf einen Start am 1. Mai beim Klassiker Eschborn-Frankfurt noch nicht aufgegeben. "Wenn alles normal läuft, werde ich sicher in acht bis zehn Wochen wieder Rennen fahren können. Wenn ich Glück habe, aber auch eher", sagte der Wahl-Frankfurter bei einer Pressekonferenz zur diesjährigen Ausgabe des Rennens. Der 27-Jährige machte aber auch deutlich, dass er eine Teilnahme nicht auf Biegen und Brechen anstreben werde. "Natürlich wäre ich nur allzu gerne in Frankfurt dabei. Das Rennen ist sehr wichtig für mich. Aber ich muss auf meinen Körper hören. Meine Gesundheit geht vor, sagte Degenkolb, der am 23. Januar in Spanien in einen schweren Trainingsunfall verwickelt war und seither verletzt ausfällt. Der Sanremo- und Paris-Roubaix-Sieger von 2015 hatte sich bei dem Frontalcrash mit einer britischen Autofahrerin den Unterarm gebrochen und beinahe einen Teil des linken Zeigefingers verloren. Dies wurde durch eine Knochentransplantation aus der Hüfte verhindert. Seit einigen Tagen trainiert Degenkolb wieder. Zugesagt hat die Teilnahme das belgische Team Etixx-Quick Step mit Zeitfahr-Spezialist Tony Martin, der in Eschborn aufwuchs. 2015 war das Rennen wegen einer Terrorwarnung abgesagt worden.
(sid)
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