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Radprofi im Koma
Broeckx reagiert nicht auf optische und akustische Reize

Der belgische Radprofi Stig Broeckx liegt rund vier Wochen nach seinem schweren Unfall bei der Belgien-Rundfahrt weiterhin im künstlichen Koma. Das teilte sein Team Lotto-Soudal am Samstag mit.

Die Ärzte haben mittlerweile die Medikation heruntergefahren, um die Aufwachphase einzuleiten. Unglücklicherweise, so heißt es in dem Statement des Teams, reagiere Broeckx aber bislang nicht auf optische oder akustische Reize.

Die Ärzte hätten außerdem bestätigt, dass Broeckx bei dem Unfall schwere Verletzungen am Stammhirn und in weiteren Teilbereichen des Gehirns erlitten habe. Es sei kaum vorhersehbar, ob er jemals wieder das Bewusstsein erlangen werde. Aus Rücksicht auf die Familie des Verunglückten werde es keine weiteren Statements geben.

Broeckx war bei der Belgien-Rundfahrt auf einer Abfahrt in einen Unfall mit 19 Fahrern verwickelt, Ursache war der Zusammenstoß zweier Motorräder. Er wurde umgehend mit einem Hubschrauber ins Klinikum nach Aachen geflogen. Der Vorfall hat die Debatte um die Sicherheit im Radsport im Zusammenhang mit Begleit-Motorrädern erneut in Gang gesetzt.

(sid)
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