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Radsport
Vorwürfe wegen schlechten Benehmens: Kittel-Team wehrt sich

Doha. Schlechtes Benehmen oder doch Organisationschaos? Katars Radsport-Präsident Khalid bin Ali Al-Thani hat mit seinen Anschuldigungen gegen den belgischen Etixx-Quick Step-Rennstall, für den auch die deutschen Stars Marcel Kittel und Tony Martin fahren, die Verärgerung von Teamchef Patrick Lefevere auf sich gezogen. "Sie sollten ihr Rennen besser organisieren und ihr eigenes Haus in Ordnung bringen", sagte Lefevere der belgischen Zeitung "Het Nieuwsblad". Scheich Al-Thani hatte Etixx für die diesjährige Katar-Rundfahrt nicht eingeladen und die Maßnahme mit dem schlechten Benehmen der Mannschaft begründet. So seien die Fahrer regelmäßig zu spät zur Siegerehrung gekommen, hätten eine Mitarbeiten despektierlich behandelt und sich im Hotel daneben benommen. Lefevere wies die Anschuldigungen zurück. "Ist es normal, dass sich Fahrer am Straßenrand umziehen sollen? Wir fragen schon seit Jahren nach einem Zelt. Ich finde es auch nicht ungewöhnlich, dass sich Fahrer frisch machen, bevor sie zur Siegerehrung gehen. Und ja, es gab letztes Jahr eine Party. Aber ist das so schlimm?", erklärte Lefevere.

(dpa)
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