Slutskaja überrascht in der Damenkonkurrenz: Rang fünf für Eistänzer Winkler/Lohse
zuletzt aktualisiert: 17.02.2001 - 12:59Tokio (sid). Kati Winkler und Rene Lohse aus Berlin sind beim Grand-Prix-Finale der Eiskunstläufer in Tokio wie erwartet auf den fünften Platz getanzt und erhalten damit 8.000 Dollar Preisgeld zusätzlich zu den 10.000 Dollar Startprämie. Die viermaligen deutschen Meister besiegten im Platzierungsfinale die Kanadier Marie-France Dubreuil/Patrice Lauzon mit 6:1 Richterstimmen. Schon nach dem Originaltanz zum Auftakt der mit insgesamt 492.000 Dollar dotierten Veranstaltung am Freitag und der ersten Kür am Samstag-Vormittag belegten die einzigen qualifizierten deutschen Läufer den fünften Platz.
Eine Überraschung gab es in der Damenkonkurrenz. Irina Slutskaja (Russland) konnte auch im abschließenden Kürduell die US-amerikanische Weltmeisterin Michelle Kwan bezwingen. Die Europameisterin war in allen drei Teilabschnitten des Mammutprogramms mit einer Kurzkür und zwei langen Küren innerhalb von 24 Stunden besser als Kwan. Der Amerikanerin unterliefen am Samstag mehr kleine Fehler als ihrer Kontrahentin, die das Grand-Prix-Finale damit zum zweiten Mal in Folge gewonnen hat und eine Siegprämie von 50.000 Dollar kassierte. Platz drei ging an Sarah Hughes (USA).
Das Eistanzen entschieden die italienischen Europameister Barbara Fusar-Poli/Maurizio Margaglio vor Irina Lobachewa/Ilia Averbukh (Russland) für sich. In Abwesenheit der französischen Weltmeister Marina Anissina/Gwendel Peizerat beherrschten die Italiener die Konkurrenz klar und erhielten insgesamt dreimal in ihren zwei Kürvorträgen die "Traumnote" 6,0.
Bei den Herren führt nach Kurzprogramm und Kür der russische Europameister Jewgeni Pluschenko vor seinem Landsmann und Weltmeister Alex Jagudin, die im "Super-Finale" um den Sieg am Sonntag direkt aufeinander treffen. Dritter ist derzeit der US-Amerikaner Matt Savoie. Auch das Paarlaufen wird erst am Sonntag entschieden. Jamie Sale und David Pelletier aus Kanada führen vor den russischen Europameistern Jelena Bereschnaja and Anton Sicharulidze. Dritte sind die Chinesen Shen Xue und Zhao Hongbo.
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