Deutlicher Erfolg gegen Juan Ignacio Chela: Rom: Tommy Haas erreicht das Achtelfinale
zuletzt aktualisiert: 08.05.2002 - 19:09Rom (rpo). Daviscupspieler Tommy Haas, einzig verbliebender deutscher Tennisprofi beim Masters-Turnier in Rom, schaffte durch einen deutlichen 7:5, 6:1-Erfolg über Sandplatz-Spezialist Juan Ignacio Chela (Argentinien) den Sprung ins Achtelfinale.
Haas ließ sich in Rom auch durch eine stundenlange Regenpause nicht vom Erfolgskurs abbringen. Durch den lockeren Erfolg gegen Chela zog der 24 Jahre alte Hamburger am Mittwoch zum zweiten Mal nach 1998 ins Achtelfinale des mit 2,578 Millionen Dollar dotierten Masters-Turniers ein. Nach dem mühelosen Erfolg in 75 Minuten trifft der an Nummer sieben gesetzte Haas auf seinen Angstgegner Sebastien Grosjean.
Der Franzose setzte sich gegen den Argentinier David Nalbandian knapp mit 5:7, 6:4, 7:5 durch. In bisher vier Duellen gegen den gleichaltrigen Grosjean gelang Haas nicht einmal ein Satzgewinn. "Ich werde versuchen, mein Spiel zu spielen, aber vielleicht auch einmal etwas anderes ausprobieren", wollte sich der Deutsche vor dem Duell mit Grosjean nicht in die Karten schauen lassen.
Stundenlanger Regen hatte die Spieler lange zur Untätigkeit verurteilt und die Sandplätze im Foro Italico langsam und schwer bespielbar gemacht. "Am Anfang war es sehr schwer. Der Platz war nass und rutschig. Doch dann bin ich besser ins Match gekommen", sagte Haas, der sich die Wartezeit mit Lesen und Surfen im Internet vertrieben hatte. Trotz der kühlen Witterung bereitete ihm der lädierte Rücken gegen Chela keine Probleme. "Dieses Wetter ist die beste Vorbereitung auf Hamburg", meinte der 24-Jährige mit Blick auf das Turnier in der kommenden Woche in seiner Wahlheimat.
Von den widrigen Bedingungen ließ sich der nach dem Ausscheiden von Nicolas Kiefer und Rainer Schüttler letzte im Wettbewerb verbliebene Deutsche nur im ersten Satz beeindrucken. Nach Abwehr einiger Breakbälle seines Gegners nahm Daviscup-Rückkehrer Haas dem Argentinier das Service zum 7:5 ab und sorgte damit für die Vorentscheidung. Im zweiten Satz leistete Chela kaum noch Gegenwehr.
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