ATP Turniere in s´Hertogenbosch und Nottingham: Rusedski nicht zu schlagen
zuletzt aktualisiert: 21.06.2001 - 21:07Nottingham (rpo). Bei den Vorbereitungturnieren auf die 115. All England Championships mussten viele der Favoriten die Segel streichen. Der britische Tennis-Profi Greg Rusedski hingegen hat beim "Heimspiel" in Nottingham seinen Siegeszug fortgesetzt.
Nach dem topgesetzten US-Amerikaner Jan-Michael Gambill und dem deutschen Daviscup-Spieler Rainer Schüttler besiegte Rusedski im Viertelfinale des mit 375.000 Dollar dotierten ATP-Turniers auch seinen Landsmann Martin Lee 6:3, 6:2 und trifft in der Vorschlussrunde auf den Dritten der Setzliste, den Schweden Thomas Johansson. Dieser bezwang den Australier Wayne Arthurs 7:6 (7:2), 7: 6 (7:3).
Im zweiten Halbfinale des Vorbereitungsturniers auf die am Montag beginnenden 115. All England Championships in Wimbledon trifft der Amerikaner Andy Roddick, der sich gegen den an Nummer zwei gesetzten Südafrikaner Wayne Ferreira deutlich mit 6:2, 6:4 durchsetzte, auf den Isreali Harel Levy, der den Schweizer Michel Kratochvil 6:4, 6:4 besiegte.
Dagegen hat der Australier Lleyton Hewitt das "Favoritensterben" beim mit 400.000 Dollar dotierten ATP-Turnier im niederländischen s´Hertogenbosch überstanden. Im Achtelfinale bezwang der an Nummer eins gesetzte Australier den Kroaten Goran Ivanisevic 6:4, 7:5. Außer Hewitt stehen in dem Schweizer Roger Federer (Nummer vier) und Lokalmatador Sjeng Schalken (Nummer sieben) nur noch zwei weitere Gesetzte unter den letzten Acht.
Für das Halbfinale des mit 535.000 Dollar dotierten WTA-Turnier im englischen Eastbourne hat sich sogar nur eine gesetzte Spielerin qualifiziert. Dies ist allerdings die als Nummer eins eingestufte Amerikanerin Lindsay Davenport, die nach dem 3:6, 6:2, 6:1 gegen die Italienerin Silvia Farina Elia auf ihre Landsfrau Chanda Rubin trifft. Die zweite Finalteilnehmerin wird zwischen der Spanierin Magui Serna und der Russin Jelena Lichowtsewa ermittelt.
Beim mit 170.000 Dollar dotierten WTA-Turnier in s?Hertogenbosch könnte es zum einen rein belgischen Finale der topgesetzten French-Open-Finalistin Kim Clijsters und der an Position zwei eingestuften Justine Henin kommen. Clijster trifft auf die Jugoslawin Jelena Dokic, Henin auf die Usbekin Iroda Tulyaganowa.
Die deutschen Profis waren bei den vier Turnieren nur noch Zuschauer. Dafür haben sich Anca Barna (Nürnberg) und Miriam Schnitzer (Bocholt) über die Qualifikation für das Hauptfeld der 115. All England Championships in Wimbledon qualifiziert und die Zahl der deutschen Teilnehmerinnen damit auf sieben erhöht.
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