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Rio De Janeiro
Russische Athleten bei Paralympics ausgeschlossen

Rio De Janeiro. Die russischen Behindertensportler sind wegen massiver Doping-Verstöße von den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro (7. bis 18. September) ausgeschlossen worden. Das gab das Internationale Paralympische Komitee (IPC) bekannt. "Der McLaren-Report markierte meiner Ansicht nach und auch nach der Ansicht des IPC-Vorstands einen der dunkelsten Momente des Sports", sagte IPC-Chef Philip Craven. Russland sei "nicht in der Lage, dem Anti-Doping-Code des IPC sowie dem Anti-Doping der Wada zu entsprechen.

" Auch der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hatte ihn bestärkt, ein "klares Zeichen" in der Dopingbekämpfung zu setzen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte Ende Juli noch auf einen historischen Komplett-Ausschluss Russlands verzichtet. Dem McLaren-Report zufolge waren im Zusammenhang mit den Winterspielen in Sotschi nicht nur Dopingproben von Olympia-Teilnehmern, sondern auch von Paralympics-Startern manipuliert wurden.

(sid/dpa)
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