| 21.21 Uhr

Vertrauliche Unterlagen veröffentlicht
Russische Hacker attackieren WADA

Fragen & Antworten zum neuen Anti-Doping-Gesetz
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Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) ist erneut Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Wie die Organisation am Dienstag bestätigte, drangen russische Cyber-Spione in die Datenbank ein und veröffentlichten vertrauliche Unterlagen von Athleten. Es ist der zweite Angriff seit Anfang August.

"Die WADA verurteilt die laufenden Cyber-Attacken, die die Organisation und das weltweite Anti-Doping-System untergraben sollen", sagte WADA-Generaldirektor Olivier Niggli in einem Statement.

Der Angriff war vom russischen Hacker-Verbund Tsar Team (ATP28), auch bekannt unter dem Namen Fancy Bear, durchgeführt worden. Die Gruppe hatte zuvor Informationen über vier US-amerikanische Olympia-Teilnehmer veröffentlicht, darunter einen Goldmedaillengewinner von Rio de Janeiro. Namen wurden nicht bekannt.

Die Dateien sollen Fälle mit von der "Norm abweichenden Analyseergebnissen" und der Verwendung von therapeutischen Ausnahmegenehmigungen dokumentieren. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) bestätigte den Vorgang ebenfalls, verwies jedoch darauf, dass keiner der vier Athleten in Rio die Doping-Regularien verletzt habe.

(sid)
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