Turin: Sartor verpasst Medaille im Skeleton
zuletzt aktualisiert: 16.02.2006 - 20:52Cesana Pariol (rpo). Nach dem ersten Durchgang hatte sie noch auf dem zweiten Rang gelegen - doch dann hat Diana Sartor bei den Olympischen Winterspielen in Turin eine Medaille im Skeleton verpasst. Die Altenbergerin erreichte nach zwei Läufen im Eiskanal von Cesana Pariol am Donnerstag mit einer Gesamtzeit von 2:01,69 Minuten nur den vierten Platz.
Gold ging an die Schweizerin Maya Pedersen (1:59,83). Die Silbermedaille sicherte sich Shelley Rudman aus Großbritannien (2:01,06) vor der Kanadierin Mellisa Hollingsworth-Richards (2:01,41). Sartor zeigte sich nach dem verpassten Podestplatz dennoch nicht unzufrieden. Sie wisse selbst nicht, wo sie die Zeit verloren habe, sagte sie. "Ich bin aber nicht so traurig, weil ich keinen großen Fehler gemacht habe. Die anderen waren eben schneller", fügte die Weltmeisterin von 2004 hinzu.
Anja Huber kam als zweite deutsche Starterin am Ende auf den achten Rang (2:02,56) und verbesserte sich damit gegenüber dem ersten Lauf um einen Platz. Die Teilnahme der Berchtesgadenerin galt bis zuletzt als nicht sicher, da sie im Training schwer gestürzt war. "Nach allem, was passiert ist, muss ich zufrieden sein, dass ich fahren konnte", sagte sie. Nach dem Sturz sei sie die beiden Läufe vorsichtiger angegangen.
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