Handball-Bundesliga: Solingen will Einstweilige Verfügung gegen Relegation
zuletzt aktualisiert: 25.05.2002 - 21:00Solingen (rpo). Bundesligist SG Solingen will sich vor Gericht den Klassenverbleib sichern. Der Verein aus dem Bergischen muss nach dem 30:30 gegen den SC Magdeburg am letzten Liga-Spieltag als 16. der Tabelle in die Relegation und gegen den Zweitligisten Wilhelmshavener HV antreten.
Club-Anwalt Jochen Ohliger sagte am Samstag, er wolle dagegen am kommenden Montag vor dem Landgericht Dortmund eine Einstweilige Verfügung erwirken.
Bei der Platzierung im Endklassement ist die SG punktgleich mit dem TV Willstätt, verfügt aber über das schlechtere Torverhältnis. Ohliger will nun erreichen, dass der direkte Vergleich in den Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison herangezogen werden soll. In der Hinrunde siegte Solingen mit 29:22, das Rückspiel entschied Willstätt mit 30:24 für sich. Nach dieser Sichtweise müsste die Mannschaft von Trainer Bob Hanning in die Relegation.
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