Grand Prix in Hinterzarten: Sommer-Springen: Hannawald gut in Form
zuletzt aktualisiert: 10.07.2003 - 14:28Hinterzarten (rpo). Sven Hannawald und Martin Schmitt treten am beim Sommer-Grand-Prix in Hinterzarten an. Hanni fühlt sich schon jetzt gut in Form.
Der Wettkampf findet am 9./10. August in Hinterzarten statt. Die beiden deutschen Topstars hatten in der Vorsaison wegen Knieblessuren beim traditionellen Wettkampf-Auftakt der Mattensaison gefehlt.
"Ich habe schon jetzt ein sehr gutes Gefühl. Das Training macht gute Fortschritte. Ich bin optimistisch, dass ich auf meiner Heimschanze sehr gute Flüge zeigen werde", erzählte Hannawald. Auch Schmitt, der in der zurückliegenden Saison nach einer Knieoperation nicht in Form gekommen war, erklärte sich für "voll einsatzfähig. Nur beim Joggen merke ich das operierte Knie noch."
Nach den ersten drei Lehrgängen auf der Ostsee-Insel Usedom (Konditionslehrgang), in Oberhof und Courchevel (jeweils Sprungtraining) bescheinigte der neue Bundestrainer Wolfgang Steiert Hannawald und Team-Olympiasieger Michael Uhrmann (Rastbüchl) die beste Form. Der Coach hatte zuletzt beim Fußball spielen einen Schwächeanfall erlitten und musste sich in ärztliche Behandlung begeben. "Ich bin zu viel gerannt und habe zu wenig getrunken. Alles ist wieder okay", sagte Steiert.
Neben Hannawald, Uhrmann und Schmitt soll auf der Adlerschanze im Schwarzwald auch der Rest des für die kommende Weltcup-Saison vorgesehenen A-Kaders mit Stephan Hocke (Oberhof), Georg Späth (Oberstdorf), Maximilian Mechler (Isny) und Michael Neumayer (Berchtesgaden) antreten.
Die Schanze selbst wurde mit einem 80.000 Euro teuren Aufzug im Anlaufturm versehen, der den Aktiven den Aufstieg über 142 Treppenstufen erspart. Für Steiert eine "notwendige Investition. Jetzt können wir wesentlich mehr Sprünge absolvieren und müssen nicht die Kraft zum Treppen steigen investieren."
Am Schanzentisch der heimatlichen Trainingsanlage von Hannawald und Schmitt wurde zudem ein 273.000 Euro teures computergestütztes Kraftmess-System installiert. Damit sollen ganzjährig die Abdruckkräfte der Athleten gemessen und analysiert werden.
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