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Paris/Madrid
Spanien diskutiert über Nachfolger für del Bosque

Paris/Madrid. Andres Iniesta und Gerard Pique verabschiedeten sich am Madrider Flughafen mit einer herzlichen Umarmung von Vicente del Bosque, dann ging es ab in den Urlaub. Während die spanischen Stars nach dem enttäuschenden EM-Aus am Strand ihre Wunden lecken, ist in der Heimat die Diskussion um den Nachfolger des beliebten Nationaltrainers entbrannt. Denn nach der Achtelfinal-Pleite gegen Italien ist klar: Del Bosques Zeit ist abgelaufen.

Dass dies noch nicht offiziell ist, liegt einzig an Verbandspräsident Angel Maria Villar. Der 66-Jährige gilt als möglicher Kandidat für die Nachfolge des gesperrten Uefa-Bosses Michel Platini. Bis zum 20. Juli müsste er seine Bewerbung abgeben. Die Wahl des neuen Nationaltrainers würde er dann seinem Nachfolger an der Spitze des spanischen Verbandes RFEF überlassen.

Sollte sich Villar gegen eine Kandidatur entscheiden, wird del Bosques Abschied wohl erst verkündet, wenn er einen Nachfolger präsentieren kann. Ein halbes Dutzend Namen werden gehandelt. Villars Favorit soll Julen Lopetegui sein, der im Januar beim FC Porto entlassen wurde. Auf jeden Fall soll es wieder ein Spanier werden.

(sid)
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