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Welt-Anti-Doping-Agentur
Spanien und Mexiko erfüllen Anti-Doping-Code nicht

Montreal. Spanien und Mexiko haben die Auflagen der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA nicht erfüllt und müssen nun Sanktionen befürchten. Beide Länder hätten bis zur gesetzten Frist am Freitag (18. März) auf entsprechende Forderungen nicht reagiert, teilte die Wada am Samstag in Montreal mit. Die Agentur hatte Spanien, Mexiko und vier weitere Länder am 18. November 2015 auf eine sogenannte Beobachtungsliste gesetzt, damit sie die Auflagen des neuen WADA-Codes innerhalb von vier Monaten erfüllen. Belgien, Frankreich, Griechenland und Olympia-Gastgeber Brasilien hätten dem nun entsprochen. Verstöße gegen den Wada-Code können harte Konsequenzen nach sich ziehen: Die Wada kann die nationalen Anti-Doping-Agenturen suspendieren oder Doping-Kontrolllabors die Akkreditierung entziehen. Dennoch würdigte die Weltagentur die bisherigen Bemühungen der mexikanischen Regierung, die Probleme zu lösen. Dies gebe Anlass zur Hoffnung, dass die "notwendige Arbeit in allernächster Zukunft abgeschlossen wird", heißt es in dem Wada-Statement. In Spanien hätten Regierung und Parlament die neuen Bestimmungen in ihrer Anti-Doping-Gesetzgebung noch immer nicht umgesetzt.

(dpa)
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