Schröder: "Schwierige Aufgaben stehen vor Ihnen": Stimmen zur Wahl Klaus Steinbachs
zuletzt aktualisiert: 03.11.2002 - 16:11Nürnberg/Berlin (rpo). Die ersten Reaktionen auf die Wahl Peter Steinbachs zum Präsidenten des NOK.
Bundespräsident Johannes Rau: "Zu Ihrer Wahl gratuliere ich Ihnen herzlich. Für Ihr neues Amt wünsche ich Ihnen Erfolg und eine glückliche Hand. Ihr Augenmerk gilt nun gewiss besonders der deutschen Bewerbung um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2012. Lassen sie mich Ihnen auf diesem Wege meine Unterstützung für diese Bewerbung versichern, wo immer sie nötig und hilfreich ist."
Bundeskanzler Gerhard Schröder: "Zu Ihrer Wahl gratulier ich Ihnen sowie dem gesamten Präsidium ganz herzlich. Schwierige Aufgaben stehen vor Ihnen, vorrangig die Bewerbung um die Olympischen Spiele 2012. Hierfür wünsche ich Ihnen zu Gunsten des gesamten deutschen Sports eine stets glückliche Hand. Sie wissen, dass die Bundesregierung dieses Anligen nach Kräften unterstützt."
Walther Tröger (neuer NOK-Ehrenpräsident): "Das ist ein Trostpflaster. Ich werde dem deutschen Sport weiter mit voller Kraft zur Verfügung stehen."
Thomas Bach (IOC-Vizepräsident): "Steinbach wird ein guter Partner sein. Das ist mit seinen Zielsetzungen heute deutlich geworden, die er gerade in der Frage des Antidopingkampfes angesprochen hat."
Ullrich Feldhoff (DSB-Vizepräsident Spitzensport): "Das ist ein großer Tag für das NOK und den olympischen Sport."
Manfred von Richthofen (DSB-Präsident): "Das ist eine erfreuliche Entwicklung, weil es ein Mann ist mit neuen Ideen. Wir planen, uns in zwei bis drei Wochen zu treffen, um die Zusammenarbeit zu planen."
Cornelia Hanisch (Fecht-Olympiasiegerin): "Ich denke, wir können zufrieden sein. Steinbach hat eine Chance verdient. Aber auch Walther Tröger hat seine Verdienste."
Fritz Wagnerberger (NOK-Vizepräsident und Präsident des Deutschen Skiverbandes): "Ich habe nichts gegen Steinbach. Wir müssen viele Dinge auf den Weg bringen. Ob die Zusammenarbeit gelingt, liegt an Klaus Steinbach."
Michael Groß (Schwimm-Olympiasieger): "Das Ergebnis ist extrem knapp. Nur drei Verbände hätten sich anders entscheiden müssen. Wir werden Walther Tröger weiter brauchen. Es darf keinen radikalen Schnitt geben."
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