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Tennis
Murray siegt in Peking und rückt näher an Djokovic ran

Fotos: Andy Murray: Schotte, Brite, Wimbledon-Held
Fotos: Andy Murray: Schotte, Brite, Wimbledon-Held FOTO: afp
Peking. Der britische Tennis-Star Andy Murray hat in Peking seinen fünften Turniersieg des Jahres gefeiert. Der zweimalige Olympiasieger bezwang den Bulgaren Grigor Dimitrow im Finale mit 6:4, 7:6 (7:2).

In der Weltrangliste machte Murray weiter Boden auf den führenden Serben Novak Djokovic gut. Titelverteidiger Djokovic hatte wegen einer Ellenbogenverletzung auf das Turnier in China verzichtet.

Murray hatte in seinem neunten Endspiel der Saison allerdings mehr Mühe als gedacht. Anders als Anfang September, als er Dimitrow im Achtelfinale der US Open noch mit 6:1, 6:2, 6:2 düpiert hatte, setzte sich der 29-Jährige erst nach einem fast zweistündigen Kampf durch.

Der Hamburger Alexander Zverev war in Peking als letzter deutscher Tennisprofi im Viertelfinale am Spanier David Ferrer gescheitert.

Der Titel bei den Frauen ging an die Polin Agnieszka Radwanska. Die Nummer drei der Tennis-Welt bezwang die Britin Johanna Konta 6:4, 6:2 und verbuchte ihren dritten Turniersieg des Jahres. Die unterlegene Konta durfte sich damit trösten, ab Montag als erste Britin seit 32 Jahren in den Top 10 geführt zu werden. Zuletzt war dies Jo Durie im Jahr 1984 gelungen. Die Weltranglistenerste Angelique Kerber (Kiel) war bereits im Achtelfinale an der Ukrainerin Jelina Switolina gescheitert.

(sid)
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