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Kerber zuversichtlich
"Olympia-Start ist nicht in Gefahr"

Die letzten Grand-Slam-Finals mit deutschen Frauen
Die letzten Grand-Slam-Finals mit deutschen Frauen FOTO: rtr, rd
Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber (Kiel) hat nach ihrer Ellbogenverletzung, die sie beim Turnier in Bastad zum Rückzug gezwungen hatte, Entwarnung gegeben.

"Mein Olympia-Start ist nicht in Gefahr. Meinem Arm geht es von Tag zu Tag besser, ich lasse mich intensiv behandeln", sagte die Weltranglistenzweite dem Sport-Informations-Dienst (SID) und meinte: "Ich freue mich schon riesig auf Rio und möchte unbedingt eine Medaille holen. An Olympischen Spielen teilzunehmen, war immer schon ein Kindheitstraum von mir."

Am vergangenen Donnerstag hatte die Wimbledonfinalistin ihr Achtelfinalmatch beim WTA-Turnier in Bastad/Schweden gegen Lara Arruabarrena (Spanien) wegen einer Ellbogenblessur absagen müssen. "Ich hatte schon im Spiel davor und beim Training Schmerzen und wollte einfach nichts riskieren", sagte Kerber mit Blick auf die Sommerspiele am Zuckerhut (5. bis 21. August), bei denen sie in im neu gebauten Tennis-Zentrum in Barra da Tijuca zu den Goldfavoritinnen zählt.

Am Wochenende flog die 28-Jährige jedoch zunächst zum Premier-Turnier nach Montreal/Kanada ("Rogers Cup"). Bei der mit 2,71 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung ist Kerber hinter der 22-maligen Grand-Slam-Gewinnerin Serena Williams (USA) an Position zwei gesetzt und hat zum Auftakt ein Freilos. Die Fed-Cup-Spielerin kommt damit frühstens am Dienstag zum Einsatz: Dabei ist entweder Mirjana Lucic-Baroni (Kroatien) oder eine Qualifikantin Kerbers erste Gegnerin.

(sid)
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