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Sorgen um die Tennis-Zukunft
Becker: Djokovic und Murray reichen nicht

Djokovic posiert mit Pokal und Becker in Umkleide
Djokovic posiert mit Pokal und Becker in Umkleide FOTO: afp, cb
München. Boris Becker fürchtet, dass das Profi-Tennis nach der Ära von Roger Federer und Rafael Nadal deutlich an Attraktivität verliert.

Der britischen BBC sagte der 47-jährige Coach, dass sein Schützling Novak Djokovic und Olympiasieger Andy Murray als dann noch verbleibende Persönlichkeiten nicht reichten. Derzeit sei der Sport in einem "gesunden Zustand", fand der dreimalige Wimbledon-Sieger wenige Tage vor Beginn des wichtigsten Rasen-Turniers des Jahres. Aber "in zwei oder drei Jahren müssen wir aufpassen", betonte Becker.

Federer, Nadal, Djokovic und Murray sind seit Jahren die prägenden Spieler auf der ATP-Tour. Andere Akteure hätten es schwer, sich zu profilieren, fand Becker und führte das auf die Professionalisierung des Sports zurück. "Heutzutage wird alles überwacht und beobachtet", meinte er. "Als ich noch gespielt habe, konnte man noch emotionaler auf dem Platz und im Privatleben sein", erinnerte sich der Trainer. Inzwischen gebe es viele Spieler, "die ihr wahres Gesicht nicht zeigen können, weil sie so beschützt und vorsichtig sind".

(dpa)
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