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Trainer des Tennis-Stars
Becker lässt Vertragsverlängerung mit Djokovic offen

Fotos: Becker freut sich mit Djokovic-Frau über Sieg
Fotos: Becker freut sich mit Djokovic-Frau über Sieg FOTO: dpa, ed
Berlin. Boris Becker will nicht darüber sprechen, ob er auch im nächsten Jahr noch Trainer von Wimbledon-Gewinner Novak Djokovic sein wird.

"Über Verträge rede ich nicht. Nur so viel: Es macht Novak und mir sehr viel Spaß. Wir lernen dazu, haben einen großen Schritt gemacht im Vergleich zum letzten Jahr. Das ist im Moment das Wichtigste", sagte der ehemalige Tennis-Star in einem Interview der "Bild" (Dienstag). Becker und Djokovic hatten ihre Zusammenarbeit Ende des Jahres 2013 begonnen. Seitdem gewann der Serbe drei Grand-Slam-Turniere, zwei davon in der laufenden Saison

Der mittlerweile 47 Jahre alte Leimener stellte erstaunt fest: "Mein Leben verlief bisher außergewöhnlich. Von daher passt das ganz gut dazu. Ich hätte mir vor fünf Jahren nie erträumen lassen, dass ich hier Trainer bin vom amtierenden Wimbledonsieger."

Fotos: Novak Djokovic macht Tänzchen mit Serena Williams FOTO: dpa, cs

Sein Schützling hatte am Sonntag genau wie Becker das Wimbledon-Finale zum dritten Mal gewonnen. Der Weltranglisten-Erste aus Serbien besiegte im Endspiel den Schweizer Roger Federer.

Der Titel bei den French Open fehlt Djokovic allerdings noch immer. Doch Becker betonte in einem Interview mit dem "Express" (Dienstag), dass nicht alles auf diesen letzten großen fehlenden Titel fokussiert werde. "Wir wollen am liebsten alles gewinnen, jedes Spiel, jedes Turnier", sagte Becker. "Paris ist nich ständig in unserem Hirn drin. Wenn man am Ende seiner Karriere abrechnet und die French Open nicht gewonnen hat, dann wäre es ein Problem. Aber bis dahin ist noch viel Zeit."

(dpa)
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