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Viertelfinale gegen Spanien
Davis-Cup-Team mit Zverev und Kohlschreiber

Davis Cup gegen Spanien: Fragen und Antworten
Davis Cup gegen Spanien: Fragen und Antworten
Hamburg. Heißes Duell in der Stierkampfarena: Angeführt von ihren Spitzenspielern Alexander Zverev und Rafael Nadal treffen sich die Davis-Cup-Teams von Deutschland und Spanien bei ihrem Viertelfinalduell in Valencia nahezu in Bestbesetzung.

Beide Teamchefs nominierten am Dienstag weitestgehend ihre nominell beste Mannschaft. Das Spiel wird vom 6. bis 8. April auf einem Sandplatz in der 10.600 Zuschauer fassenden "Plaza de Toros" ausgetragen.

Der deutsche Kapitän Michael Kohlmann berief neben Spitzenspieler Zverev (Hamburg) auch Philipp Kohlschreiber (Augsburg) und Jan-Lennard Struff (Warstein). Dazu kommen Doppel-Spezialist Tim Pütz (Frankfurt) und erstmals Maximilian Marterer (Nürnberg). Zverevs Bruder Mischa fehlt dagegen wie schon beim Erstrundenduell in Brisbane gegen Australien (3:1).

"Alle Spieler haben frühzeitig signalisiert, dass sie für die Partie gegen Spanien zur Verfügung stehen", sagte Kohlmann: "Mit dem Sieg gegen Australien haben wir gezeigt, dass wir auch auswärts gegen große Nationen gewinnen können. Wir sind bereit für die nächste Herausforderung."

Spaniens Teamchef Sergi Bruguera nominierte neben "Rafa" Nadal, ab Montag wieder die Nummer eins der Weltrangliste, noch die Top-30-Spieler Pablo Carreno Busta, Roberto Bautista Agut und Feliciano Lopez sowie David Ferrer (Nr. 33). Die deutsche Auswahl geht damit trotz ihrer beiden Topspieler Zverev und Kohlschreiber als Außenseiter in das Duell mit den Sandplatz-Spezialisten.

Für den 16-maligen Grand-Slam-Gewinner Nadal wird es der erste Auftritt im Davis Cup seit September 2016, als Spanien durch ein 5:0 in Neu Delhi gegen Gastgeber Indien den Klassenerhalt in der Weltgruppe sicherstellte. Im Februar waren die Spanier auch ohne den 31-Jährigen Nadal durch ein 3:1 gegen Großbritannien ins Viertelfinale eingezogen.

Nadal erholt sich derzeit noch von einer Verletzung am rechten Hüftbeuger, die er bei seinem Viertelfinal-Aus bei den Australian Open Ende Januar erlitten hatte. Zuletzt musste der "Stier von Manacor" auch seine Teilnahme an den Masters-Turnieren in Indian Wells und Miami absagen. Sein Start beim Davis Cup dient auch der Vorbereitung auf das Masters in Monte Carlo ab 16. April.

(sid)
 
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