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Tennisspielerin erlitt Gehirnerschütterung
Sturz in der Umkleide: Bouchard verklagt US-Verband

Eugenie Bouchard verklagt den US-Verband nach Sturz in Umkleide
Eugenie Bouchard musste zuletzt gegen Andrea Petkovic aufgeben. FOTO: ap
Die Kanadierin Eugenie Bouchard hat sechs Wochen nach ihrem Sturz in einer Umkleidekabine der US Open den Tennisverband der USA wegen Fahrlässigkeit verklagt.

Sie sei in New York auf einer "glatten, fremdartigen und gefährlichen Substanz" ausgerutscht, sagte die 21-Jährige. Dies berichtet ESPN.

Bouchard macht in der Klageschrift, die ihre Anwälte am Mittwoch (Ortszeit) bei einem Gericht im New Yorker Bezirk Brooklyn einreichten, finanzielle Einbußen und Schadenersatzforderungen in unbekannter Höhe geltend. Zudem habe sie in der Weltrangliste wegen des Zwischenfalls am 4. September mindestens 13 Plätze eingebüßt, erklärte die einstige Nummer fünf der Welt.

Eugenie Bouchard zeigt private Fotos bei Instagram

Die 21-Jährige, derzeit nur auf Rang 39 geführt, macht dafür die angebliche Nachlässigkeit des US-Tennis-Verbandes beim Grand-Slam-Turnier in New York verantwortlich. Ein USTA-Sprecher wollte die Klage nicht kommentieren.

Bouchard hatte eine Gehirnerschütterung erlitten und ihre weiteren Spiele absagen müssen. Zuletzt hatte sie auch in Peking in der ersten Runde gegen Andrea Petkovic wegen der Folgen der Verletzung aufgegeben. "Ich dachte, dass ich wieder fit bin. Aber leider sind die Symptome zurückgekehrt", sagte die letztjährige Wimbledon-Finalistin.

(sid/dpa)
 
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