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French Open
Murray quält und flucht sich in dritte Runde von Paris

Murray ringt Martin nieder
Murray ringt Martin nieder FOTO: ap, BC
Paris. Andy Murray hat sich bei seiner Titelmission in die dritte Runde der French Open gequält. Der zweimalige Wimbledonsieger aus Schottland benötigte für das 6:7 (3:7), 6:2, 6:2, 7:6 (7:3) gegen Hamburg-Gewinner Martin Klizan (Slowakei) 3:36 Stunden.

Im vierten Satz lag der 30-jährige Murray bereits mit 2:5 in Rückstand und schrie seinen Frust immer wieder lautstark heraus - auch in Richtung seiner Box, in der sein Coach Ivan Lendl wie immer fast regungslos saß. 

"Ich versuche, mich - so gut es geht - zu benehmen. Auch wenn es mir nicht immer leicht fällt. Es war sehr hart. Martin kann von überall auf dem Platz Winner schlagen. Wir haben beide gut gespielt, es war eine tolle Atmosphäre", sagte Olympiasieger Murray, der nun in einer Neuauflage des Finals von Rio 2016 am Samstag auf Juan Martin Del Potro (Nr. 29) trifft. Der Argentinier hatte beim 6:3, 3:6, 1:1 von der Aufgabe des am Knie verletzten Spaniers Nicolas Almagro profitiert.

Im vergangenen Jahr hatte Murray erstmals im Finale von Roland Garros gestanden, dort aber gegen Novak Djokovic (Serbien) verloren. Der Titel von Paris fehlt dem Briten ebenso noch in seiner Grand-Slam-Sammlung wie der Coup bei den Australian Open. Sicher ist, dass Murray die Spitze des Rankings in Frankreich nicht verlieren kann.

Wawrinka ohne Mühe

Ohne Satzverlust steht indes US-Open-Champion Stan Wawrinka in der dritten Runde von Paris. Der an Position drei gesetzte Schweizer hatte beim 6:4, 7:6 (7:5), 7:5 gegen Aleksander Dolgopolow (Ukraine) weniger Mühe als sein Rivale Murray. Wawrinka bekommt es im Match um den Sprung ins Achtelfinale nun am Samstag mit Fabio Fognini (Italien/Nr. 28) zu tun.

(sid)
 
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