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French Open
Gericht hebt Baustopp auf – Dach kann gebaut werden

Fotos: Regen frustriert Fans und Spieler
Fotos: Regen frustriert Fans und Spieler FOTO: afp
Paris. Frankreichs oberstes Verwaltungsgericht hat einen vorläufigen Baustopp für die Modernisierung der Tennisanlage von Roland-Garros aufgehoben. "Die Baugenehmigung kann damit umgesetzt werden", teilte der Staatsrat am Montag in Paris mit.

Das Gericht hob eine Entscheidung der ersten Instanz auf, die die Arbeiten im März auf Wunsch mehrerer Organisationen vorläufig gestoppt hatte. Der Austragungsort des Tennisturniers French Open im Südwesten der Stadt soll erweitert und modernisiert werden. Umweltschützer und Anwohner laufen dagegen allerdings Sturm. Das wichtigste Urteil steht noch aus: Kritiker haben auch einen Antrag zur Aufhebung der Bauerlaubnis gestellt. Der Tennisverband FFT erwartet die Entscheidung Ende des Jahres.

Geplant ist, in einem angrenzenden Botanischen Garten einen neuen, halb in der Erde versenkten und von Pflanzen verdeckten Court für 5000 Zuschauer zu errichten. Die wegen ihrer Atmosphäre beliebte sogenannte Stierkampfarena soll abgerissen werden. Der Court Philippe Chatrier mit seinen 15 000 Plätzen soll renoviert werden und ein ausfahrbares Dach bekommen, damit dann auch in Paris bei Regen und am Abend gespielt werden kann, wie es bei den anderen drei Grand-Slam-Turnieren in Wimbledon, bei den Australian Open in Melbourne und auch bei den US Open in New York möglich ist.

 

(dpa)
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