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French Open
Kvitova scheidet aus – Serena Williams unterstützt Schwester

Petra Kvitova scheidet aus – Serena Williams unterstützt Schwester
Petra Kvitova wischt sich den Schweiß von der Stirn. FOTO: dpa, PDJ nic
Paris. Die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova ist bei den French Open in Paris im zweiten Match nach ihrem Comeback ausgeschieden. Die vor gut fünf Monaten bei einer Messerattacke verletzte Tschechin verlor 6:7 (5:7), 6:7 (5:7) gegen Qualifikantin Bethanie Mattek-Sands (USA).

Das 2:06 Stunden lange Zweitrundenmatch in der "Stierkampfarena" von Roland Garros beendete die an Position 15 gesetzte Kvitova mit ihrem neunten Doppelfehler. Danach schmiss die 27-Jährige frustriert ihr Racket auf den Boden, konnte kurz darauf aber wieder lächeln, als sie Mattek-Sands am Netz in den Arm nahm und ihr lange zuredete.

Am 20. Dezember 2016 war die fünfmalige Fed-Cup-Siegerin Kvitova in ihrem Apartment im tschechischen Prostejov überfallen und von dem Eindringling mit einem Messer schwer an der linken Schlaghand verletzt worden.

Kvitova wurde nach dem Überfall vier Stunden lang operiert, dabei wurden Schädigungen an fünf Sehnen und zwei Nervensträngen behoben. Im März nahm die ehemalige Nummer zwei der Welt erstmals wieder das Racket in die Hand: "Ich hatte damals das Gefühl, der Schläger gehört nicht zu mir", berichtete Kvitova, die nach ihrem Auftaktsieg in Paris gesagt hatte: "Ein Traum ist mit diesem Comeback wahr geworden. Wenn man etwas mit Herz macht, ist alles möglich."

Schwangere Serena Williams guckt Schwester Venus zu FOTO: dpa, PDJ fgj

Williams und Muguruza weiter

Unterstützt von ihrer schwangeren Schwester Serena hat derweil Venus Williams ohne große Mühe die dritte Runde erreicht. Die Amerikanerin setzte sich am Mittwoch in Paris gegen Kurumi Nara aus Japan mit 6:3, 6:1 durch. Serena Williams verfolgte die Partie ihrer älteren Schwester auf der Tribüne des Court Philippe Chatrier. Die Rekord-Grand-Slam-Turnier-Siegerin erwartet im Herbst ihr erstes Kind und ist daher in Paris in diesem Jahr nicht dabei.

Titelverteidigerin Garbine Muguruza erreichte nach einem harten Kampf über 2:08 Stunden die dritte Runde. Die an Position vier gesetzte Spanierin besiegte die Lettin Anett Kontaveit trotz 30 unerzwungener Fehler 6:7 (4:7), 6:4, 6:2. "Sie hat in den ersten beiden Sätzen so gut gespielt. Aber ich habe auf meinen Moment gewartet. Mein Kampfgeist ist hier in Paris immer am Maximum", sagte Muguruza, die sich zuletzt mit Nackenproblemen herumplagte. Die Weltranglisten-53. Kontaveit hatte vor zwei Wochen beim WTA-Turnier in Rom Angelique Kerber (Kiel) bezwungen.

Die 23-jährige Muguruza trifft im Match um den Sprung ins Achtelfinale am Freitag auf Julia Putinzewa aus Kasachstan.

(sid)
 
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