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Tennis
Siegemund als letzte Deutsche in Madrid gescheitert

Laura Siegemund als letzte Deutsche in Madrid gescheitert
Laura Siegemund verpasste das Viertelfinale. FOTO: dpa, mut nic
Der Siegeszug von "Marathon-Frau" Laura Siegemund (Metzingen) beim WTA-Turnier in Madrid wurde im Achtelfinale gestoppt. Die Stuttgart-Finalistin musste sich bei der mit 4.771.360 Euro dotierten Sandplatzveranstaltung der Rumänin Sorana Cirstea mit 4:6 und 6:7 (9:11) geschlagen geben.

Für Qualifikantin Siegemund, die in der Weltrangliste inzwischen schon auf Platz 44 geführt wird, war es in der spanischen Hauptstadt das fünfte Spiel in ebenso vielen Tagen. Bereits in der Vorwoche in Stuttgart war sie über die Quali ins Hauptfeld vorgestoßen und hatte am Ende an neun Tagen acht Matches bestritten.

Gegen die mit 26 Jahren zwei Jahre jüngere Wildcardspielerin Cirstea fand Siegemund zunächst gut ins Match und lag schnell ein Break vor. Doch danach riss der Faden, womöglich auch konditionell bedingt. Cirstea holte sich mit einem neuerlichen Break zum 6:4 den ersten Satz.

Im zweiten Durchgang rannte Siegemund einem schnellen Break hinterher, konnte ausgleichen und hatte im Tiebreak sogar drei Satzbälle. Doch nach 2:07 Stunden verwandelte Cirstea ihren zweiten Matchball.

Laura Siegemund war die letzte deutsche Spielerin in Madrid. Gescheitert waren zuvor bereits Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber sowie deren Fed-Cup-Kolleginnen Sabine Lisicki, Andrea Petkovic und Annika Beck. Auch das Herren-Turnier geht ohne deutsche Beteiligung zu Ende. München-Sieger Philipp Kohlschreiber war in der ersten Runde gescheitert.

(sid)
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