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Tennis
Fish beendet Karriere: Profi leidet immer wieder an Panikattacken

Mardy Fish beendet Tennis-Karriere wegen Panikattacken
Mardy Fish hört nach den US Open auf. FOTO: ap
New York. Der frühere amerikanische Top-Ten-Spieler Mardy Fish wird seine Karriere bei den US Open in New York (31. August bis 13. September) beenden. Das teilte der 33-Jährige aus Los Angeles via Twitter mit. Fish stand vor vier Jahren auf Platz sieben der Weltrangliste, litt danach aber an Herzrhythmusstörungen und Panikattacken.

Im März 2012 hatte Fish sogar um sein Leben gebangt. "Ich bin in der Nacht mit Herzrasen von ungefähr 170 bis 180 Schlägen pro Minute aufgewacht. Ich bin komplett in Panik geraten, ich dachte wirklich, ich sterbe", berichtete der ehemalige Davis-Cup-Spieler. Fish, der auf der ATP-Tour sechs Turniere gewann, trug in den darauffolgenden Monaten ein Gerät, das seinen Herzschlag protokollierte.

Nach der Auswertung entschieden sich die Ärzte zu einer elektrophysiologischen Behandlung, um die Rhythmusstörungen in den Griff zu bekommen. Danach feierte Fish zwar ein erfolgsversprechendes Comeback, doch seine Ängste bekam der Sympathieträger nicht in den Griff. Sein Achtelfinale 2012 bei den US Open gegen Roger Federer (Schweiz) hatte er kurzfristig absagen nüssen.

Seit September 2013 hat der Familienvater auf der ATP-Tour nur ein einziges Einzel bestritten und steht derzeit auf Platz 1035 des Rankings. Bei den US Open wird Fish eine Wildcard für das Hauptfeld erhalten.

Der Publikumsliebling hatte vor sechs Jahren mit einer radikalen Abmagerungskur für Aufsehen gesorgt. Der einst über 100 Kilogramm schwere Fast-Food-Fan Fish nahm innerhalb von zwei Monaten rund 15 Kilogramm ab.

(sid)
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