| 17.52 Uhr

Dopingsperre
Scharapowa legt Einspruch am CAS ein

Porträt: Maria Scharapowa – Tennis-Ikone und Doping-Sünderin
Porträt: Maria Scharapowa – Tennis-Ikone und Doping-Sünderin FOTO: dpa, bwe jhe
Tennis-Star Maria Scharapowa hat wie erwartet Einspruch gegen ihre Doping-Sperre eingelegt. Dies bestätigte der Internationalen Sportgerichtshof CAS am Dienstag.

Scharapowa, die am 26. Januar während der Australian Open in Melbourne positiv auf die seit Jahresbeginn verbotene Substanz Meldonium getestet worden war, wurde am 8. Juni vom Tennis-Weltverband ITF für zwei Jahre gesperrt. Anschließend hatte sie das Urteil als "unverhältnismäßig hart" bewertet.

Scharapowa forderte in ihrem Einspruch, dass die Sperre komplett ausgesetzt, oder alternativ verkürzt werden solle. Der CAS hat zur Urteilsfindung ein beschleunigtes Verfahren angekündigt, welches spätestens am 18. Juli beendet sein soll. Ob die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin dazu angehört wird, konnte der CAS noch nicht sagen.

Schon die ITF hatte nicht das maximale Strafmaß von vier Jahren genutzt und führte "mildernde Umstände" an. Scharapowa habe demnach nicht wissentlich, sondern fahrlässig gehandelt und den Missbrauch des Medikaments, das sie zehn Jahre lang eingenommen hatte, sofort eingestanden.

(sid)
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