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"Schadet sich am meisten"
Stich kritisiert Zverev für Hamburger Kurz-Auftritt im Doppel

Porträt: Alexander Zverev: Deutschlands große Tennis-Hoffnung
Porträt: Alexander Zverev: Deutschlands große Tennis-Hoffnung FOTO: dpa, jrp ks
Turnierdirektor Michael Stich hat zum Abschluss der German Open der Tennisprofis in Hamburg Jungstar Alexander Zverev die Leviten gelesen.

"Im Einzel hat er seine Leistung nicht gebracht, mit seinem Auftritt im Doppel hat er sich selbst am meisten geschadet", sagte der ehemalige Wimbledonsieger.

Das 19 Jahre alte Talent war in der Einzel-Konkurrenz in der ersten Runde ausgeschieden. Im Doppel schenkte er an der Seite seines Bruders Mischa sein Erstrunden-Match in nur 39 Minuten ab. Hintergrund für diese Aktion war offensichtlich eine kurzfristig zur Verfügung gestellte Wildcard für das ATP-Turnier in Washington, das am Montag beginnt.

Nach zahlreichen olympiabedingten Absagen wird die Traditionsveranstaltung in den beiden kommenden Jahren wieder zum gewohnten Termin in der letzten Juliwoche ausgetragen. Stich: "Was Olympia angeht, erwarten wir für 2020 eine deutlich verbesserte Termingestaltung" und ergänzte: "Man sollte das Turnier jetzt nicht marode reden. Im nächsten Jahr wird alles besser."

(sid)
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