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Tennis-Profi schon wieder verletzt
Petkovic: Hatte Angst vor Karriereende
Hopman Cup 2012: Bittere Tränen bei Petkovic
Hopman Cup 2012: Bittere Tränen bei Petkovic FOTO: dpa, Tony Mcdonough
Frankfurt/Main. Andrea Petkovic hatte nach ihrer erneuten Verletzung Angst um ihre sportliche Laufbahn. "Ich hatte natürlich Schiss, dass es das war mit der Tenniskarriere", gestand die Darmstädterin.

"Ich sah mich schon als Alkoholikerin in einem Wohnwagen mit zehn Kindern...", sagte sie in der "Bild am Sonntag".

Petkovic hatte sich beim Hopman Cup in Perth einen Meniskusriss im Knie zugezogen und fällt nach einer Operation am Freitag erneut für rund zwei Monate aus. Schon 2012 hatte sie wegen Verletzungen insgesamt acht Monate pausieren müssen.

Nach dem erneuten Rückschlag sei sie aber froh gewesen, dass es nicht wieder ein Kreuzbandriss gewesen sei, den sie sich bereits 2008 zugezogen hatte. "Bei all den langwierigen Verletzungen die ich hatte, war diese Diagnose schon fast eine Erlösung", meinte sie.

Trotz der vielen Rückschläge hat Petkovic die Lust am Tennis noch nicht verloren. "Ich habe noch so viel in mir drin, das ich noch zeigen will. Verletzt höre ich nicht auf. Nicht so!", sagte Petkovic.

Realistisch sei ein Comeback bei den French Open im Mai. Teamchefin Barbara Rittner hofft sogar auf eine Rückkehr bis zum zweiten Fed-Cup-Spiel Mitte April. Allerdings will sie die 25-Jährige nicht unter Druck setzen. "Sie soll sich Zeit lassen."

Quelle: dpa/areh
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