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Tennis
Wilde Schwangerschafts-Gerüchte um Serena Williams

Fotos: Novak Djokovic macht Tänzchen mit Serena Williams
Fotos: Novak Djokovic macht Tänzchen mit Serena Williams FOTO: dpa, cs
Singapur. Serena Williams' Coach spricht beim WTA-Finale in Singapur davon, dass die US-Amerikanerin in der kommenden Saison einen neuen Versuch starten möchte, den Grand Slam zu gewinnen. In den USA tauchen wilde Gerüchte auf, der Tennis-Star sei schwanger.

Der Tennis-Queen wird seit Längerem ein Verhältnis mit dem US-Rapper Drake nachgesagt. Am Dienstag verbreitete sich auf diversen Tennis-Seiten und in den Sozialen Netzwerken die angebliche Nachricht, Williams erwarte ein Kind von ihm, wie ein Lauffeuer. In der zwölften Woche sei sie schon. Eine enge Freundin soll das bestätigt haben.

Ursprung der Gerüchte ist allerdings die Satire-Seite notallowedto.com, die neben der Geschichte über Williams zum Beispiel auch über einen heimlichen Sohn von US-Präsident Barack Obama berichtet und vermeldet, Ex-NBA-Star Lamar Odom habe seinen Zusammenbruch in einem Bordell nur vorgetäuscht, um Ex-Frau Khloe Kardashian zurückzugewinnen.

Die Aussagen von Williams' Trainer Patrick Mouratoglou dürften dem Klatsch nun endgültig ein Ende bereiten. Der Franzose betonte am Rande des WTA-Finals in Singapur, Williams wolle 2016 noch einmal versuchen, den Grand Slam zu gewinnen. "Sie war am Ende nur zwei Siege entfernt von dieser historischen Leistung. Vier Grand-Slam-Titel in einem Jahr bleiben weiter das Ziel", sagte Mouratoglou.

Sein Schützling ist beim Saisonabschluss-Turnier nicht dabei. Die fünfmalige Masters-Siegerin Williams hatte ihr Tennisjahr nach der völlig überraschenden Halbfinal-Pleite bei den US Open im September gegen Roberta Vinci (Italien) vorzeitig beendet.

Zuvor hatte die 34-Jährige 2015 die Australian Open, die French Open und Wimbledon gewonnen. Als letzte Spielerin hatte Steffi Graf 1988 die vier größten Turnier innerhalb eines Jahres für sich entschieden.

Mouratoglou, mit dem Williams acht ihrer 21 Major-Titel gewann, macht sich mit Blick auf den Schock von Flushing Meadows noch immer Vorwürfe. "Der Druck in New York wurde immer größter. Außerdem haben ihr beide Knie wehgetan. Ich als Trainer hätte das spüren und eine Weg finden müssen, damit Serena mit allem besser umgehen kann", sagte der Franzose.

Für Mouratoglou ist Williams ohnehin die größte Spielerin aller Zeiten. "Sie ist die mental Stärkste der Tennis-Geschichte. Sie hat den besten Aufschlag, gewinnt seit 17 Jahren Grand-Slam-Turniere und hat gegen so viele unterschiedliche Gegnerinnen gespielt", sagte der 45-Jährige und fügte an: "Ich denke, ich könnte noch zehn weitere Gründe nennen."

(areh/sid)
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