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Zwei Jahre Dopingsperre
Sponsoren stellen sich hinter Scharapowa

Porträt: Maria Scharapowa – Tennis-Ikone und Doping-Sünderin
Porträt: Maria Scharapowa – Tennis-Ikone und Doping-Sünderin FOTO: dpa, bwe jhe
London. Trotz einer zweijährigen Dopingsperre bleiben Maria Scharapowa weitere wichtige Sponsoren treu. Einen Tag nach der Entscheidung des Tennis-Weltverbands ITF, die Russin wegen eines positiven Tests auf die Substanz Meldonium für zwei Jahre zu bannen, bekannte sich der Sportartikelhersteller Head zu der Sportlerin.

Vor Head hatte schon der Sportartikel-Konzern Nike verkündet, die Weltklasse-Athletin zu unterstützen und einen hoch dotierten Sponsoringvertrag, der auf Eis gelegen war, zu erfüllen. Auch der französische Mineralwasser-Hersteller Evian kündigte an, die "langanhaltende Beziehung zum Champion fortzusetzen".

Scharapowa war von der ITF gesperrt worden, weil ihr im Januar bei den Australian Open die Einnahme der Substanz Meldonium nachgewiesen worden war. Das Verfahren und die Strafe sind umstritten, da Meldonium erst seit 1. Januar verboten ist und selbst die ITF einräumte, Scharapowa haben nicht bewusst Regeln verletzt.

"Es zeigt sich, dass die ITF ihre Entscheidung aufgrund eines fehlerhaften Vorgangs bei der WADA getroffen hat", kritisierte Head-Chef Johan Eliasch in Richtung der Welt-Anti-Doping-Agentur.

Die Sportlerin hatte nach dem Verdikt bereits angekündigt, das internationale Sport-Schiedsgericht CAS in Lausanne anzurufen. Den Einspruch könnten ihre Anwälte in den nächsten Wochen einreichen.

 

(dpa)
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