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WTA-Finale
Kusnezowa schnitt sich bei Match den Zopf ab – jetzt ist sie unzufrieden

Singapur. Die russische Tennisspielerin Swetlana Kusnezowa ist nach ihrem kuriosen Haarschnitt mitten im Match noch nicht beim Friseur gewesen - obwohl ihr die Frisur nicht gefällt.

"Es sieht nicht so gut aus, aber wenn ich die Wahrheit sage, ich habe es nicht geföhnt und es nicht genau angeschaut, damit ich nicht richtig deprimiert bin", sagte die 31-Jährige am Mittwoch in Singapur. Ihr Friseur, dem sie ein Foto schickte, sei alles andere als begeistert gewesen.

Zwei Tage zuvor hatte die zweifache Grand-Slam-Siegerin für Aufsehen gesorgt, als sie bei den WTA Finals im Match gegen die Polin Agnieszka Radwanska zur Schere griff und sich den Zopf stutzte. "Es hat mich sehr gestört. Immer wenn ich eine Vorhand geschlagen habe, ist er mir ins Auge geflogen", hatte Kusnezowa berichtet. "Ich habe mir gedacht, okay, was ist jetzt wichtiger - meine Haare, die ich wachsen lassen kann oder das Match?"

Erfolgreich ist die Weltranglisten-Neunte mit abgeschnittenem Haar allemal. Als Erste hat sie beim Saisonabschluss der besten acht Tennis-Damen schon das Halbfinale erreicht.

(dpa)
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