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Aus bei den US Open
Kranke Petkovic: "Vielleicht ist das die Ironie des Lebens"

Fotos: Andrea Petkovic scheitert in der dritten Runde
Fotos: Andrea Petkovic scheitert in der dritten Runde FOTO: ap, JJ AG
Mit belegter Stimme und immer wieder unterbrochen von Hustenanfällen philosophierte Andrea Petkovic über die Gründe ihrer Drittrunden-Niederlage bei den US Open: "Vielleicht ist das die Ironie des Lebens."

Die Weltranglisten-18. aus Darmstadt war top vorbereitet nach New York gereist, hatte sich wie immer super ernährt und nach dem Training bewusst nur wenig Zeit auf der hektischen Anlage verbracht.

Und dann fing sich "Petko" ausgerechnet vor dem Match gegen die Britin Johanna Konta (6:7, 3:6) eine dicke Erkältung ein. "Ich denke, dass das in der Umkleide passiert ist. Viele Profis hatten in diesen Tagen mit Halsweh und Husten zu kämpfen", erzählte die 27-Jährige, die weiter auf den ersten Achtelfinal-Einzug bei einem Grand Slam seit Juni 2014 warten muss.

Petkovic hatte noch versucht, ihre Beschwerden vor dem Spiel mit Medikamenten zu bekämpfen. "Sie haben mir alles hingelegt, und ich habe alles eingeschmissen", sagte die Hessin, die in ihrer Karriere immer wieder von schweren Verletzungen zurückgeworfen wurde.

Auch im Frühjahr war Petkovic gut drauf, ehe eine durch Lachs ausgelöste Lebensmittelvergiftung sie stoppte. "Vielleicht ist es einfach so, dass dir das Leben in guten Phasen auch ganz gerne mal zeigt, wer wirklich die Oberhand hat", mutmaßte die Fed-Cup-Spielerin, die nach dem jüngsten Rückschlag aber nicht zum "kompletten Kontroll-Freak" werden will: "Ich muss die Balance zwischen Professionalität und Loslassen finden." Dann klappt es bestimmt auch wieder mit dem Achtelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier.

(sid)
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