| 20.39 Uhr

Wimbledon
Watson verpasst Sensation gegen Williams nur knapp

Fotos: Serena Williams ringt Heather Watson nieder
Fotos: Serena Williams ringt Heather Watson nieder FOTO: afp, rb
London. Top-Favoritin Serena Williams hat ihr Wimbledon-Aus in der dritten Runde gerade noch verhindert und darf weiter vom vierten Grand-Slam-Triumph nacheinander träumen. Die fünfmalige Titelträgerin aus den USA bezwang die Britin Heather Watson nach 2:14 Stunden Spielzeit 6:2, 4:6, 7:5.

Im dritten Satz hatte Williams bereits 0:3 in Rückstand gelegen, bei 4:5 war sie nur noch zwei Punkte vom Ausscheiden entfernt. "Das war mein härtestes Match. Heather hätte vielleicht gewinnen müssen. Sie hat so gut gespielt", sagte Williams.

Im Achtelfinale am Montag trifft die 33-Jährige auf ihre ältere Schwester Venus (35), die gegen Aleksandra Krunic aus Serbien 6:3, 6:2 gewann. Es ist der 26. Sister Act, Serena führt im direkten Vergleich 14:11. Das letzte Duell hatte im vergangenen Jahr in Montreal allerdings Venus, die ebenfalls fünfmal in Wimbledon gewonnen hat, für sich entschieden. "Sie ist aktuell in besserer Verfassung als ich", sagte Serena Williams.

Auch die Russin Maria Scharapowa kam durch ein 6:4, 6:3 gegen Irina-Camelia Begu aus Rumänien weiter. Im Achtelfinale steht auch French-Open-Finalistin Lucie Safarova. Die Tschechin setzte sich gegen Sloane Stephens aus den USA 3:6, 6:3, 6:1 durch.

Djokovic und Wawrinka ohne Satzverlust

Bei den Männern sind Titelverteidiger Novak Djokovic (Serbien) und French-Open-Champion Stan Wawrinka (Schweiz) sind ohne Satzverlust ins Achtelfinale von  eingezogen. Djokovic ließ dem Australier Bernard Tomic beim 6:3, 6:3, 6:3 keine Chance, Wawrinka gewann gegen Fernando Verdasco aus Spanien 6:4, 6:3, 6:4.

Fotos: Kyrgios besiegt Raonic im "Ärmel-Duell" FOTO: dpa, hm

Beide haben nun zwei Tage Pause, da der erste Sonntag im All England Club traditionell spielfrei ist. Djokovic trifft am Montag auf Kevin Anderson aus Südafrika. Wawrinka bekommt es mit dem Belgier David Goffin zu tun.

Ausgeschieden ist dagegen Milos Raonic. Der an Position sieben eingestufte Kanadier unterlag Nick Kyrgios aus Australien 7:5, 5:7, 6:7 (3:7), 3:6. Raonic hatte in der zweiten Runde den gebürtigen Hamburger Tommy Haas bezwungen. 2014 hatte er noch das Halbfinale erreicht.

(sid/dpa)
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