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Tennis-Star ist verletzt
Scharapowa sagt Teilnahme an Wimbledon-Quali ab

Porträt: Maria Scharapowa – Tennis-Ikone und Doping-Sünderin
Porträt: Maria Scharapowa – Tennis-Ikone und Doping-Sünderin FOTO: dpa, bwe jhe
Rückschlag für Maria Scharapowa: Wegen einer Verletzung kann die Russin in diesem Jahr nicht auf Rasen spielen und fehlt damit auch in Wimbledon. Sie verpasst bereits das dritte Grand-Slam-Turnier in Serie.

Scharapowa wird in diesem Jahr kein Turnier auf Rasen bestreiten und auch nicht an der Wimbledon-Qualifikation in zwei Wochen teilnehmen. Der russische Tennisstar teilte am späten Samstagabend via Facebook mit, dass er wegen einer Muskelverletzung weiter pausieren muss. Scharapowa hatte sich die Verletzung Mitte Mai beim Turnier in Rom während ihrer Zweitrunden-Begegnung gegen Mirjana Lucic-Baroni aus Kroatien zugezogen.

Scharapowa hatte erst im April beim Turnier in Stuttgart nach einer 15 Monate langen Doping-Sperre ihr Comeback gegeben. Eigentlich wollte sie in einer Woche beim Turnier in Birmingham zurückkehren und danach die Qualifikation für Wimbledon spielen.

Eine weitere Untersuchung habe aber ergeben, dass ihre Verletzung noch nicht komplett ausgeheilt sei, erklärte die 30-Jährige. "Ich werde weiter an meiner Genesung arbeiten, und mein nächstes Turnier wird in Stanford sein", erklärte Scharapowa. Die Veranstaltung auf Hartplatz in Kalifornien beginnt am 31. Juli.

Durch ihre lange Pause wird die in der Weltrangliste weit zurückgefallene Russin keine Chance mehr haben, sich direkt für die US Open zu qualifizieren. Sie wird also in New York entweder in der Qualifikation antreten oder auf eine Wildcard der Veranstalter hoffen müssen. Für die French Open in Paris hatte die ehemalige Nummer eins der Welt keine Wildcard bekommen.

(dpa)
 
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