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Wimbledon
Titelverteidigerin Kvitova ausgeschieden, Federer souverän weiter

Fotos: Titelverteidigerin Kvitova verliert gegen Jankovic
Fotos: Titelverteidigerin Kvitova verliert gegen Jankovic FOTO: afp, dan
London. Titelverteidigerin Petra Kvitova ist in Wimbledon überraschend in der dritten Runde ausgeschieden. Roger Federer hingegen kam trotz seines erstens Satzverlustes letztlich souverän eine Runde weiter.

Die Weltranglistenzweite aus Tschechien verlor gegen die frühere Nummer eins Jelena Jankovic (Serbien) nach 1:59 Stunden Spielzeit 6:3, 5:7, 4:6. In ihren ersten beiden Matches hatte Kvitova nur drei Spiele abgegeben.

Die 25-Jährige, die auch 2011 den Titel im All England Club gewonnen hatte, ist die sechste Top-10-Spielerin, die in der ersten Woche des bedeutendsten Tennisturniers der Welt scheiterte. Zuvor waren Angelique Kerber (Kiel/Nr. 10), Carla Suarez Navarro (Spanien/Nr. 9), Jekaterina Makarowa (Russland/Nr. 8), Ana Ivanovic (Serbien/Nr. 7) und Simona Halep (Rumänien/Nr. 3) ausgeschieden.

"Ich bin so glücklich, gegen eine zweimalige Wimbledonsiegerin gewonnen zu haben", sagte Jankovic: "Ich bin absolut überwältigt, mein Herz schlägt noch immer schnell. Dieser Sieg gibt mir viel Selbstvertrauen für den weiteren Turnierverlauf." Im Achtelfinale trifft die 30-Jährige am Montag auf die Polin Agniezska Radwanska, Finalistin von 2012. Wimbledon ist das einzige Grand-Slam-Turnier bei dem Jankovic noch nie das Viertelfinale erreicht hat.

Jankovics größte Erfolge liegen schon eine Weile zurück: 2008 stand sie im Finale der US Open, damals verlor sie gegen Serena Williams (USA). Das letzte von fünf Major-Halbfinals erreichte sie 2010 in Roland Garros. Gegen Kvitova gelang ihr der dritte Sieg im siebten Vergleich.

Federer trotz Satzverlust souverän im Achtelfinale

Fotos: Federer zieht ins Achtelfinale ein FOTO: ap, TH BJ AMB

Der siebenmalige Titelträger Roger Federer ist trotz seines ersten Satzverlustes im Turnierverlauf souverän ins Achtelfinale von Wimbledon eingezogen. Der Weltranglistenzweite aus der Schweiz gewann gegen den australischen Aufschlagweltrekordler Sam Groth 6:4, 6:4, 6:7 (5:7), 6:2.

Federer trifft nun auf den Spanier Roberto Bautista Agut. Mit seinen 33 Jahren ist Federer im Vergleich zu Ivo Karlovic fast noch ein Jungspund. Der kroatische Aufschlagriese ist der älteste Spieler im Achtelfinale von Wimbledon seit seinem Landsmann Niki Pilic im Jahr 1976. Karlovic, 36 Jahre und 174 Tage alt, gewann in Runde drei gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga 7:6 (7:3), 4:6, 7:6 (7:2), 7:6 (11:9).

Am Montag trifft der 2,11-m-Hüne auf den Briten Andy Murray, der den Italiener Andreas Seppi 6:2, 6:2, 1:6, 6:1 bezwang. Im Turnierverlauf hat Karlovic nun 136 Asse in drei Matches geschlagen. In der "ewigen" Bestenliste liegt er damit auf Platz zwei hinter seinem Landsmann Goran Ivanisevic, der 2001 in Wimbledon triumphiert hatte.

(sid)
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