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Frankfurt/Main
Untersuchungsbericht zu WM 2006 ab 4. März online

Frankfurt/Main. Die neuen Recherchen zur WM-Affäre belasten vor allem den früheren DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach und decken sein miserables Krisenmanagement vor dem Bekanntwerden des Skandals auf. Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" soll Niersbach im Mai 2015 von dem früheren Organisationskomitee-Mitglied und Beckenbauer-Vertrauten Fedor Radmann darüber informiert worden sein, dass im Zusammenhang mit der Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 "Unregelmäßigkeiten" rund um eine Zahlung von 6,7 Millionen Euro aufgetaucht seien. Als Reaktion soll Niersbach unter anderem den damaligen DFB-Vizegeneralsekretär Stefan Hans mit weiteren Nachforschungen beauftragt, gleichzeitig aber auch klargestellt haben, keine weiteren Personen in die Sache einzubinden.

Der DFB wird den Vorgang erst bewerten und kommentieren, wenn der Freshfields-Bericht vorliegt, teilte der Verband mit. Das wird am 4. März der Fall sein. Dann werden die Ermittler dem 45-köpfigen DFB-Vorstand berichten und danach eine Pressekonferenz geben. Anschließend sollen die Ergebnisse ins Internet gestellt werden.

(dpa)
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